Pfarrei neuen Typs in der Erwachsenenbildung

Die "Pfarrei neuen Typs" wird in den kommenden Jahren sukzessive im Bistum verwirklicht werden. Wie und wo wird in ihr künftig die Erwachsenenbildung verortet sein? Die neue Pfarrei wird ein Netzwerk aus vielen lebendigen Orten kirchlichen Lebens sein. Sie hat nicht einen Mittelpunkt, sondern viele. Neben der Identität der neuen Pfarrei werden sich die Katholiken weiter ihren Kirchorten verbunden fühlen. Die "Pfarrei neuen Typs" kann das Gemeindeleben am Kirchort nicht ersetzen. Sie bildet vielmehr einen organisatorischen Rahmen, der das christliche Leben vor Ort abstützt. Die Identität der Kirchorte bleibt erhalten, auch die alten Pfarreinamen werden in Gebrauch bleiben. Es geht nicht darum lebendige Vielfalt einzuebnen, sondern sie in ein konstruktives Zusammenspiel zu bringen.

Die "Pfarrei neuen Typs" wird den Grundsatz der Subsidiarität ernst nehmen: Was die untere Einheit leisten kann, braucht die obere Einheit nicht beschäftigen. Gleichzeitig gilt auch: Was alle angeht oder betrifft, muss auch von allen (oder den von allen gewählten Vertretern) entschieden werden. Schon heute ist es so, dass viele pastorale Fragen auf Ebene des Pastoralen Raums entschieden werden müssen. So ist es wünschenswert, dass die Erwachsenenbildung weiterhin subsidiär in den Kirchorten ihre wesentliche "Beheimatung" hat, über diese hinaus jedoch "Netzwerke" der Bildungsakteure in der Pfarrei neuen Typs bildet.

Eine erste Handreichung für Bildungsbeauftragte und Bildungsredakteure der Erwachsenenbildung im Bistum Limburg, herausgegeben vom Vorstand des Diözesanbildungswerks, stellt dies dar. Sie steht Ihnen nachfolgend als Download zur Verfügung. 


Weitere Informationen

... finden Sie auf der Bistumsseite http://www.bistumlimburg.de/pfarrei-neuen-typs/home.html.

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