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Wegkreuze

KEB Westerwald dokumentiert sakrale Kleingebäude in den rheinland-pfälzischen Teilen von Westerwald und Taunus
Wegkreuze
Wegkreuze
Bannberscheid Betonkreuz © KEB Westerwald

Meist gut gepflegt stehen sie am Wegrand, im Dorf, im Wald oder auf dem Feld. Brennende Kerzen oder neue Votivtafeln zeigen, dass sie keine vergessenen Orte sind.
Und dennoch kann man sie nur selten auf einer Karte verzeichnet finden. Eher zufällig begegnet man Ihnen.
Sakrale Kleingebäude, Bildstöcke oder Wegkreuze, die stillen Zeugen gelebten Glaubens, wollen entdeckt werden. Dabei wollen wir, die KEB in Montabaur, einen Beitrag leisten und benötigen die Mithilfe vieler Wanderer, Radfahrer, Anwohner, Kümmerer, Bürgermeister oder anderer Menschen mit Ortskenntnis.
Machen Sie bitte ein Foto eines solchen Objektes und mailen Sie es uns bitte zu!
Lassen Sie bitte zu, dass Ihr Fotogerät den Standort aufzeichnet und übermittelt! Falls Sie noch dazu Kenntnisse zu dem Objekt haben: bitte teilen Sie uns diese ebenfalls mit. Wenn Sie jemanden kennen, die oder der etwas zu dem Objekt wissen könnte, sind wir für einen solchen Tipp auch dankbar.
Nachfolgend finden Sie eine Anleitung für die Einstellungen am Smartphone.
Gerne können Sie uns aber auch ein Papierfoto zukommen lassen. Allerdings benötigen wir in jedem Fall den Standort (geografische Daten) des Objekts.

Datenschutz
Bitte beachten Sie, dass wir die von ihnen gemachten Angaben elektronisch erfassen und weiter damit arbeiten. Ihre Daten werden wir nur für die Sammlung und Recherche zu den sakralen Kleingebäuden verwenden und nicht veröffentlichen. Mit Ihrer Einsendung erklären Sie sich mit der beschriebenen Speicherung der Daten einverstanden. Sollten Sie mit der Speicherung Ihrer persönlichen Daten nicht oder nicht mehr einverstanden sein, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir werden Ihre persönlichen Daten dann nicht erfassen bzw. wieder löschen.

Anleitung zur Standortangabe bei digitalen Fotos
 

Ohne genauen Standort ist keine Recherche möglich

Sowohl Smartphones als auch digitale Fotoapparate fügen dem Foto verschiedene „Details“ bei. Die Geräte sind auch in der Lage, den Standort angeben, an dem das Foto gemacht wurde. Diese Angabe ist für unsere Weiterarbeit zur Geschichte und Gegenwart des Bildstocks, Wegekreuzes oder der Kleinkappelle unerlässlich. Nur aufgrund der genauen Ortsangabe sind wir in der Lage, ortskundige Personen anzusprechen, Verwechselungen auszuschließen und zutreffende Hintergründe zu erfahren.

Den Standort lesen wir aus, stellen fest, in welcher Gemarkung das Objekt wo liegt und starten dort unsere Recherche.

Um ggfs. hochauflösende Fotos für Druckzwecke machen zu können, können wir anhand der Standortangaben das Objekt selbst finden und entsprechende Fotos herstellen lassen. Auch sind die Geodaten Voraussetzung, um in Archiven recherchieren zu können und dort hinterlegte Informationen auf das zutreffende Objekt anzuwenden.

So geht‘s

Weil die dazu erforderlichen Einstellungen an verschiedenen Geräten unterschiedlich vorzunehmen sind, hier einen Anleitung anhand eines Geräts (Smartphone LG G 4):

  1.  „Einstellungen“ öffnen.
  2.  Reiter „Allgemein“ öffnen
  3.  Dort „Standort“ anklicken, danach
  4.  „Modus (Standortmodus)“ öffnen und
  5.  „nur Gerätesensoren (nur GPS)“ anklicken.
  6.  Gehen Sie zurück auf „Standort“.
  7.  Unter „Standortdienste“ bei „Kamera“ den Zugriff der Kamera auf den Standort erlauben.

Diese Vorgänge sind bei den Geräten weitgehend Routine und sollten bei anderen Geräten ähnlich zu finden sein.

Nur die Einstellung „GPS“ ist für unsere Zwecke genau genug

Bitte achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass für die Fotos nur die Gerätesensoren – nur GPS – aktiviert ist. Andere Einstellungen, wie „Netzwerke“ oder „GPS und Netzwerke“ benötigen einen ständigen Kontakt zum Internet. Das kann – je nach Standort – schon mal unmöglich sein. Zudem kann es sein, dass sich Ihr Gerät nicht in dem nächstgelegenen Netzwerk anmeldet.

Wenn der Empfang zu einem weiter entfernten Mobilfunkmast besser ist, wählt das Gerät diesen Masten aus. Ziel des Gerätes ist ja der bestmögliche Telefon- bzw. Internetkontakt und nicht die maximale Eingrenzung des Standorts. Die Auswahl eines entfernteren Mobilfunkmasten kann in einer hügeligen Landschaft häufig passieren, z. B. dann, wenn der Empfang vom nächstgelegenen Masten „verschattet“ ist, zum weiter entfernten jedoch freier Sichtkontakt besteht. Passiert das bei einer Standortsuche, wird die Standortangabe ungenau und kann sich um mehrere Kilometer verschieben!

GPS-Daten lassen sich auch nachträglich einfügen

Wenn Sie ein Bild gemacht haben, überprüfen Sie bitte durch das Abrufen der Standortinformationen ob diese auch richtig sind. Wenn diese falsch sind oder gar nicht ermittelt werden konnten, versehen Sie das Bild bitte anschließend mit der Standortangabe.

Das geht vom angezeigten Bild aus. Dazu muss man in das Menü „bearbeiten“ kommen. Das kann direkt gehen oder man muss auf Symbole klicken. Beim oben erwähnten Gerät sind dies 3 übereinander angeordnete Punkte in der rechten oberen Ecke des Displays. Es kann auch ein anderer Reiter sein, der Sie zu den „Details“ oder den „Bildinformationen“ (wie Blende, Belichtungszeit, Uhrzeit, …) führt.

In die Details bzw. Bildinformationen können Sie auch den Standort der Aufnahme einfügen. Rufen Sie mit Ihrem Gerät z. B. Google maps auf; suchen Sie auf der Karte den Platz, an dem das von Ihnen fotografierte Objekt steht; markieren Sie diesen Punkt durch Antippen der Stelle auf der Karte. Für diese Markierung errechnet Ihr Gerät die GPS-Daten und hinterlegt sie bei den Bildinformationen.

Votivtafel aus Anlass eines tödlichen Unfalls beim Bau der ICE-Strecke Frankfurt/Köln. © KEB Westerwald
Votivtafel aus Anlass eines tödlichen Unfalls beim Bau der ICE-Strecke Frankfurt/Köln. © KEB Westerwald
Wegekreuz und Marienschrein zwischen Holler und Stahlhofen © KEB Westerwald
Bannberscheid Betonkreuz © KEB Westerwald
Grossholbach © KEB Westerwald