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MOKKA-Frauenfrühstück

MOKKA-Frauenfrühstück
MOKKA-Frauenfrühstück
Leonie Langer (VdK) © Annette Krumpholz

„Ach, endlich mal wieder in echt!“, seufzt eine Teilnehmerin lächelnd beim MOKKA-Frauenfrühstück im Pfälzer Hof. Die beiden Frauen neben ihr stoßen mit Kaffeetassen auf ihr Wiedersehen an, man erzählt sich, was alles in den vergangenen Monaten los war…eine ist Oma geworden, andere hatten einen runden Geburtstag. Die Stimmung ist gelöst, die Anwesenden sind geimpft, genesen oder getestet und alle genießen offensichtlich das Miteinander und die persönliche Begegnung.

Das MOKKA-Frauenfrühstück, eine Initiative des Hofheimer Familienzentrums in Zusammenarbeit und der Katholischen Erwachsenenbildung Main-Taunus (KEB), ist eine echte Institution.Einmal monatlich treffen sich Frauen mittwochs im Pfälzer Hof und entdecken und erörtern interessante Themen mit Experten und Referenten aus vielfältigen Fachgebieten. Doch seit Beginn der Pandemie lag das fröhliche Frühstück erstmal auf Eis. Jetzt endlich also die langersehnte Neuauflage!

Einen Vortrag gab es vom Sozialverband VdK. Leonie Langer, Beisitzerin im Kreisverband Main-Taunus und stellvertretende Vorsitzende in Hattersheim schilderte eindrücklich, dass sich der Verband seit knapp 75 Jahren für soziale Gerechtigkeit und eine faire Sozialpolitik einsetzt. Zu den Forderungen des VdK gehören beispielsweise eine angemessene Bezahlung für Arbeit und Renten, von denen man im Alter gut leben kann. Leitlinien des Handelns sind Solidarität und Menschlichkeit, damit ein soziales Miteinander gelingt. Gewalt, Fremdenhass und Ausgrenzung erklärt der Verband eine deutliche Absage. Dabei ist der Verband stets überparteilich unterwegs.

08.09.2021, Frauen Hofheim, Frauenfrühstück VdK, Hofheim
© Annette KrumpholzBrigitte Busch, Leonie Langer, Inge-Lore Steinmetz (alle VdK)

Mehr als zwei Millionen Menschen sind im VdK organisiert und allein die Ortsverbände Hofheim und Eppstein zählen zusammen über eintausend Mitglieder. Wie so oft im Leben wird Großartiges von Ehrenamtlichen geleistet. Im Landesverband Hessen-Thüringen sind 13.000 Menschen in ihrer Freizeit für den VdK aktiv. „Wer Lust hat, sich für wirklich wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit und gegen die Benachteiligung und Ausgrenzung aufgrund von Behinderung, Krankheit oder Alter einzusetzen, der ist bei uns genau richtig!“, sagt Inge-Lore Steinmetz vom Ortsverband Hofheim.

Viele Fragen der Gäste beim MOKKA-Frühstück drehten sich um die Sozialrechtsberatung des VdK. Denn hier erhalten Mitglieder Unterstützung und Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen und auch juristische Expertise hinsichtlich von Einsprüchen auf Bescheide. Dies ist beispielsweise beim Themenfeld Pflege und Krankenversicherung von Bedeutung. Eine Erstberatung ist kostenlos und für einen Jahresbeitrag von 66,- Euro pro Person bekommen Mitglieder umfassende Unterstützung. Ein Beratungstermin muss zuvor vereinbart werden, entweder per E-Mail an kv-maintaunus@bistumvdklimburg.de oder telefonisch 06190-935631-0.

Das nächste Frauenfrühstück findet im Oktober statt, der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Das Thema dann: „Für mich soll’s rote Rosen regnen!“…ein Vormittag rund um die legendäre Hildegard Knef.

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