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© Von Autor unbekannt - Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet:  Celan passphoto 1938.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=96568195

Das Leben des Dichters Paul Celan (1920-1970) umkreist die Tragik und Chancen, die für die Literatur des 20. Jahrhunderts prägend sind. Gedichte wie »Todesfuge« oder Gedichtbände wie »Mohn und Gedächtnis« (1952), »Sprachgitter« (1959), »Atemwende« (1967) oder der im Jahr seines Selbstmords in Paris erschiene Band »Lichtzwang« gehören zum kanonischen Bestand der europäischen Literatur.

Paul Celans Poesie markiert den Versuch eines jüdischen Schriftstellers nach der Katastrophe der Schoah wieder zur Sprache zu finden. Sie sind Dokumente der Selbstbehauptung und faszinierende Experimente am Rand des Sagbaren.

An diesem Abend präsentieren Ihnen die Literaturkritikerin Beate Tröger und der rumänischdeutsche Schriftsteller Alexandru Bulucz zahlreiche neue Perspektiven zu diesem Poeten, die sie in einer Sonderausgabe des Hessischen Literaturbotens versammelt und veröffentlicht haben. Die Veranstaltung unternimmt den Versuch das Werk, Leben und Wirken Paul Celans aus zeitgenössischen Positionen heraus darzustellen und auch in einem Publikumsgespräch, das online und live moderiert wird, zu entwickeln.

Referenten: BeateTröger, Alexandru Bulucz

Moderation: Christopher Paul Campbell

Termin: Dienstag, 15.12.2020, 19:00 - 20:30 Uhr

Kosten: kostenfrei

Anmeldung: bis Montag, 14.12.2020 per E-Mail

Für die Veranstaltung wird das Videokonferenztool "zoom" (https://zoom.us) genutzt. Dafür notwendig sind eine stabile Internet-Verbindung und ein Smartphone. Ebenso klappt die Teilnahme via PC, Laptop oder Tablet. Sie bekommen nach erfolgreicher Anmeldung einen Link für die Teilnahme zugesandt.

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