Kategorien &
Plattformen

Gemeinsamer Tanz

Gemeinsamer Tanz
Gemeinsamer Tanz
Kraft tanken durch gemeinsame Bewegung © Annette Krumpholz

Eine glasklare Sopranstimme hallt durch den Raum und singt ein irisches Volkslied. Dazu gibt die Kursleiterin den Hinweis: „wir tanzen jetzt den Fluss der Träume“ und macht die Schrittfolge direkt vor. Maria Elisabeth Hummel heißt die zierliche Person. Die Teilnehmerinnen nennen sie schlicht Lisa. Mit sanftem Kommando leitet sie den Kurs „Tänze, um gesund und glücklich zu sein“ der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in Bad Homburg.

An diesem Abend sind knapp zwanzig Frauen ab etwa 50 Jahren beim Tanzkurs dabei. Eigentlich findet der im Gemeindehaus von St. Marien in Bad Homburg statt. Da dort derzeit die Räumlichkeiten nicht nutzbar sind, treffen sich die Tänzerinnen kurzerhand im Haus der Kursleiterin. In der Altbauvilla ist ausreichend Platz.

Mit viel Geduld

Die älteste Teilnehmerin des Abends ist Elisabeth Spatzier mit 83 Jahren. Sie schwärmt: „Lisa erklärt alles so schön und geduldig und die Musik ist so angenehm“. Das bestätigen prompt alle Anwesenden. Generell fällt auf, wie respektvoll und warmherzig der Umgang miteinander ist. Kann eine mal nicht mitkommen, wird die Choreografie einfach noch einmal erklärt. Wer etwas wackelig auf den Beinen ist, wird an der Hand genommen und wer eine Pause braucht, setzt sich einfach. Das ist manchmal hilfreich, wenn rasche Schrittabfolgen neu erlernt werden und die versierten Tänzer voller Schwung und Eifer dabei sind.

Tut einfach gut

Um ihren Schülerinnen immer wieder etwas Neues und Frisches beibringen zu können, bildet sich Maria Elisabeth Hummel selbst kontinuierlich weiter. Mindestens einmal jährlich besucht sie Fortbildungen in sakralen und meditativen Tänzen bei echten Koryphäen des Genres. Je nach Art der Bewegung können bestimmte Stimmungen vertieft oder verändert werden. „Manche heilt das Tanzen geradezu“, sagt sie. Dafür lohnt auch eine weite Anreise. Eine Teilnehmerin fährt über eine Stunde mit dem Auto, um dabei sein zu können. Eine andere tanzt quasi aus Familientradition mit: „schon meine Mutter war dabei!“.

Nicht bloß Ringelpiez mit Anfassen

Dass dieser Abend weit mehr ist als Ringelpiez mit Anfassen, sieht man sofort, wenn sich die Frauen elegant durch den Raum bewegen. Es geht um gemeinsames Erleben und Entspannung bei zauberhafter, folkloristischer Musik. Auch die Koordination und das Gedächtnis werden durch die erlernten Choreografien gefördert. Manchmal geht es dabei ganz ruhig und meditativ zu, dann auch wieder lebhaft und mitreißend.

© Annette KrumpholzKursleiterin Maria Elisabeth Hummel

Interessierte - auch gerne jüngeren Alters - können jederzeit in den Kurs einsteigen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber hilfreich.

Termine: montags, 19.30 Uhr – 21.00 Uhr, dienstags 15.00 Uhr – 16.30 Uhr.
Anmeldung direkt bei Maria Elisabeth Hummel, Telefon: 06172 84996 oder per E-Mail: lisahummel@arcor.de

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Google Ireland Limited

Datenschutz

Bistum Limburg

Datenschutz