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Frauenpower in der kfd

Frauenpower in der kfd
Frauenpower in der kfd
Susanne Winnekens-Udovic © Annette Krumpholz, KEB

Es war ein klein wenig so, als würde die Natur mitfeiern: pünktlich zum Start der neuen kfd-Diözesanreferentin tanzen die Schneeflocken über dem Katharina-Kasper-Haus. Seit 1. Dezember ist Susanne Winnekens-Udovic neu in Limburg. Sie tritt die Nachfolge von Anna-Maria Kremer an, die nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit in dieser Position nun im Ruhestand ist.

Die kfd ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands. Der Verband hat im Bistum Limburg rund 3000 Mitglieder, auf Bundesebene sogar eine halbe Million, und setzt sich für gerechte Teilhabe von Frauen in Gesellschaft und Kirche ein.

„Natürlich bin ich aufgeregt“, gesteht Winnekens-Udovic, „aber ich freue mich auch sehr darauf, jetzt loszulegen“, fügt sie augenzwinkernd hinzu. Die „Neue“ ist mit den Strukturen der kfd bestens vertraut. Seit mehr als 20 Jahren ist sie aktives Mitglied der Gemeinschaft, zuletzt war sie ehrenamtlich als Sprecherin des kfd-Diözesanverbands Mainz tätig. Die Arbeit in Limburg übernimmt sie hauptamtlich, mit 75% Umfang. Und es gibt sofort viel zu tun: „Die anstehende Klausurtagung des Vorstands wird online laufen – dafür müssen wir etliche Vorbereitungen treffen“, sagt die 51-jährige aus Langen, die Mutter zweier erwachsener Kinder ist. Dass sie fokussiert arbeitet und auch im größten Trubel den Überblick behält, hat die studierte Theologin und Psychologin eindrucksvoll bewiesen: noch während ihre Kinder ganz klein waren, schaffte sie den Universitäts-Abschluss.

01.12.2020, Frau Winnekens-Udovic, KEB, Katholische Erwachsenen Bildung im Bistum Limburg
© Annette Krumpholz, KEBSusanne Winnekens-Udovic und Petra Reusch

Inhaltliche Arbeit wieder in den Mittelpunkt rücken, das ist eins der ersten Ziele von Winnekens-Udovic. Sie wolle ein Netzwerk schaffen, Kontakte knüpfen und Frauen innerhalb und außerhalb der kfd kennenlernen. Wichtig sei dabei, die Frauen selbst zu motivieren und zu mobilisieren. Sie wolle niemanden vor vollendete Tatsachen stellen, sondern eine Atmosphäre des Dialogs schaffen.

Die ehrenamtliche Vorsitzende des kfd-Diözesanvorstands, Petra Reusch aus Elz, bestätigte, dass gerade jetzt in den turbulenten Zeiten der Corona-Pandemie ein Signal an die kfd-Pfarreigruppen gehen müsse: „Wir kommen zu euch, wir gestalten mit euch und wir geben mit mitreißenden Themen Motivation!“

Begrüßt wurde Susanne Winnekens-Udovic von Johannes Oberbandscheid, Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg (KEB). Die Frauen-Gemeinschaft gehört zu den Mitgliedsverbänden der KEB. „Gleichstellung ist ein Thema, bei dem schon vieles besser geworden ist - in Gesellschaft und auch in Kirche. Aber es bleibt noch viel zu tun und ich wünsche viel Energie und Zuversicht für das, was anzupacken ist!“.
Anpacken muss das kfd-Team auch wortwörtlich. Noch ganz neu sind die Räume im fünften Stock des Katharina-Kasper-Hauses in der Graupfortstraße 5 in Limburg. Die Umzugskisten wollen ausgeräumt werden und die Büros brauchen noch den letzten Schliff für die alltägliche Arbeit. Aber letztlich passt das gut zur Aufbruchsstimmung, denn mit dem neuen Jahr soll neue Energie die Arbeit an Frauenthemen konsolidieren und vorantreiben.

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